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Sabine Friesicke, Barbara Höller, Maja Rieder, Sylvia Schultes

Die Auseinandersetzung mit Form, Farbe, Material und Raum mittels und auf Papier ist die Grundlage, auf der sich vier Künstlerinnen mit ihren Werken in der Factory des Künstlerhauses Wien begegnen. Gerollt, gefaltet oder zerknüllt. Klein, groß, sperrig oder weich. Skulptural oder flächig. Papier als Arbeitsmaterial steht zur Disposition. Spielerisch, streng, intuitiv oder experimentell. Vom Material und den Gegebenheiten ausgehend, entwickeln sich die individuellen Ausdrucksformen.

Die Künstlerinnen gehen sehr unterschiedliche Wege mit doch ähnlichen Intentionen und Vorstellungen von einem erweiterten Farbraum. Sie verbindet eine auf Grundformen fokussierte Bildsprache und ihr Interesse an konzeptionellen und prozessorientierten Arbeitsstrukturen.

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Eröffnung am 6.7.2022 um 19:00

 

Günther Oberhollenzer (Kunsthistoriker),
Georg Lebzelter (Vizepräsident, Künstlerhaus Vereinigung)
und
Sabine Friesicke, Barbara Höller, Maja Rieder, Sylvia Schultes

 

Ausstellung von 7. – 24.7.2022
Mo bis So 10–18 Uhr

factory Künstlerhaus Wien
Karlsplatz 5, 1010 Wien

 

„Papier ist anpassungsfähig, beweglich und leicht, man kann es reißen, rollen, falten und schichten und gut transportieren. Es kann in der Fläche bleiben oder in den Raum gehen. Ein Material, auf dem sich direkt, unmittelbar oder auch schnell arbeiten lässt. Was auf dem Papier geschieht, bleibt sichtbar, es gibt wenig Möglichkeiten der Korrektur.”
(Maja Rieder)

„Papier ist dünn, flach und wirkt wie ein Spiegel. Jede Bearbeitung des Materials bleibt sichtbar. Damit ermöglicht es ein direktes, selbstverständliches und sehr konzentriertes Arbeiten.”
(Barbara Höller)

„Papier ist ein Material, das unmittelbarer wirkt und nicht so sehr mit dem Erhabenen konnotiert ist wie die Leinwand auf dem Rahmen; Papier ist nahbarer und leichter im
Raum.”
(Sylvia Schultes)

„Papier wird in der bildenden Kunst traditionell mit der Skizze und als Vorarbeit zu größeren Werken assoziiert. Die Befreiung des Papiers in der zeitgenössischen Kunst
gibt Raum für vielfältige Ausdrucksformen: Das Zarte, Transparente und Verletzbare des Materials hat eine starke Lebendigkeit. Möglichkeiten einer neuen, eigenständigen
Papiersprache werden entdeckt.”
(Sabine Friesicke)

Konzert LUNOVI Quartett

am 21.7.2022 aum 19:30

 

freier Eintritt

Die Kompositionen von Lunovi berühren die Sinne mit ihren komplexen Rhythmen, irisierenden Harmonien und lebendigen Melodien, indem sie aus unterschiedlichsten Traditionen schöpfen: es verbinden sich Einflüsse osteuropäischer und nahöstlicher Folklore mit jenen von Funk, Soul, Ethno Jazz oder auch südindischem Konnakol. Ihr Debutalbum Bohemian June erschien im April 2022 bei Preiser Records.

Besetzung:
Anna Dirnberger: piano, vocals
Tanja Süss: cello
Raphael Schwab: double bass
Johannes Bohun: drums, percussion

www.lunovi-quartett.com

Lunovi Foto: Michael Johannsen